„Einen Augenblick lang erweicht sie ein versteinertes Herz, und oft versteinert sie ein sanftes Herz fürs ganze Leben.“
(J. E. Poritzky)
„Einen Augenblick lang erweicht sie ein versteinertes Herz, und oft versteinert sie ein sanftes Herz fürs ganze Leben.“
(J. E. Poritzky)
Huhn X (möchte unerkannt bleiben):
„Liebe Anj, bitte veröffentliche das doch mal auf deinem Blog, ich möchte nämlich folgende These ins Plenum stellen: Benjamin B. ist pädophil! Das ist doch komisch: ein großer, erwachsener, aber irgendwie naiver Elefant (der auch noch sprechen kann!) ist auf seltsame Weise mit einem kleinen Jungen befreundet. Und dann heißt es im Titellied auch noch Benjamin B., wir wollen mit dir gehn! Also nein! Ich weiß schon, warum ich mich als Kind vor ihm gegruselt habe.“
Die Welt ist kalt da draußen.
Was mich vor etwa einem Jahr in London so beeindruckte, waren nicht nur die vielen Donutsorten, die es dort zu erwerben gab, oder das komische Pustedings hinter der Rückenlehne eines U-Bahnsitzes, was einem die Haare zu Berge stehe ließ, sondern auch dieser Hund, der sich in einer bestimmten Poste wohl am besten fühlte. Zur Erinnerung ist der kleine Faulpelz hier nochmal zu sehen:

Nun, so viele Monate später, musste ich feststellen, dass besagter Hund Sitzseelenverwandten hat. Zwar gehört dieses im Hanburger Tierpark beheimatetes Exemplar nicht der gleichen Gattung an, aber in ihren Herzen sind sich so verschieden scheinende Wesen doch bekanntlich ganz gleich. Oder äh… in ihren Sitzgewohnheiten.
Nicht nur wegweisende Weisheiten („Speech is great, but silence is greater.“) sondern Witze, die uns den Tag versüßen sollen, finden wir in den glitzrig-bunten Knallbonbons. Doch nachdem wir den Inhalt eines besonders hübschen Exemplar durchforstet hatten, war die Reaktion doch eher ernüchternd. Lag es an dem Knall, war es kein formvollendetes PLOPP sondern vielleicht nur ein Plöppchen? Gab es kein spannendes oranges Plastepferdchen als Spielzeugbeigabe? Nein, das war nicht das Problem. Sondern folgendes:

Eine Frage: Hä?
Ich fühle mich ganz schlecht, denn ich verdiene es nicht, diesen wertvollen Witzezettel in meinen Händen zu halten. Ich kapiere ihn nämlich nicht. Welche geheime Botschaft mag sich wohl hinter diesen sorgsam gewählten Worten verstecken? Wer kann weiterhelfen?
Welche mythologische Figur bin ich? Na Mensch… früher, beim Arielle-Gucken, habe ich von nichts anderem geträumt…
You Are a Mermaid |
![]() You are a total daydreamer, and people tend to think you’re flakier than you actually are. While your head is often in the clouds, you’ll always come back to earth to help someone in need. Beyond being a caring person, you are also very intelligent and rational. You understand the connections of the universe better than almost anyone else. |
Huhn 1, Huhn 3 und Huhn 6 sitzen, Erdbeeren und Kekse mümmelnd und „Drag me to hell“ erwartend, im Kinosaal und starren auf die noch unbelebte, aber dafür seltsam pink-lachs-orange-rot-
beleuchtete Leinwand.
Huhn 3: Hm, diese Farbe sieht aus wie der Uterus einer Frau von innen. … Doch, ehrlich! Ich weiß das noch!
Sie.
Geht die Treppe hinunter und hält kurz vor der Tür inne, um sich nach ihrem heraushängenden Schnürsenkel zu bücken. In dem Moment geht die Tür in ihre Richtung auf und sie schnellt erschrocken zurück.
„Huch!“
Noch einmal genauer hingesehen. Das ist doch er von eben.
Er geht rein.
Sie raus.
„Tschau!“
Sie dreht sich nach ihm um. „Tschüß!“
Sie geht weiter.
„Mach’s gut!“
Sie dreht sich noch einmal um.
Er lächelt.
Sie auch.
Dann gehen beide weiter.
Huhn 1 und Huhn 3 schlendern gemütlich auf den Stadtbahnhof zu und beschwatzen angeregt Neuigkeiten aus der Drogereiartikelei.
Huhn 1: Ich hab letztens in einer dieser Girlie-Zeitschriften eine interessante Werbung entdeckt. Da gibt’s jetzt dieses neue Shampoo – sauteuer! Aber ich muss das unbedingt haben.
Huhn 3: Versteh ich. Manchmal muss man Prioritäten setzen. Hoffentlich hält es, was es verspricht.
Aus den Augenwinkeln nehmen sie plötzlich eine verdächtige Bewegung wahr. Oh nein! Sie befinden sich in der gefährlichen Zone am Bahnhofseingang, wo engagierte Promoter Rettet-Chinas-Pandas!-, Hilfe-für-Jesus- und süddeutsche Zeitungsabos verhökern wollen. Und einer von ihnen deuert nun direkt auf unsere Hühner zu, in Angriffshaltung, jeden Moment bereit, die beiden mit überzeugenden Argumenten und viel Körpereinsatz daran zu hindern, ihre S-Bahn zu erwischen. Er holt tief Luft, setzt an…
Huhn 3: (lautstark) And THEN he said to me…
Huhn 1: (beinahe gleichzeitig) That’s INCREDIBLE! Well, you know…
Der Angreifer schlägt vor den Hühnern augenblicklich einen perfekten 90-Grad-Haken und verschwindet verängstigt hinter seinen Stand.
Huhn 1: (leiser) Das war ja leicht. Und ich dachte schon, wir müssten uns auf Chinesisch unterhalten.
Huhn 3: (grinst) Nö. Das klappt auch so immer.
Neulich beim Tabu-XXL spielen galt es, aus folgendem Gekritzel ein Wort zu erraten.

Ich muss zugeben, diese Kunst war dann doch etwas zu abstrakt für mich, um den Begriff innerhalb weniger Sekunden zu erraten. Jetzt also die große Preisfrage: Lag es an mir oder an der Künstlerin (die aus Datenschutzgründen an dieser Stelle ungenannt bleibt)? Auf welchen Begriff hättet ihr getippt?
Ab dafür! Jede(r) hat einen Versuch frei. Helft mir, dieses interne Battle zwischen mir und der Möchtegernkünstlerin aus meinem Team zu einem eindeutigen Ergebnis zu führen!