15. Mai 2008 by Anj
Als ich heute pessimistischen Mutes in der Unterwäscheabteilung eines renomierten Shoppingshops stand - um mich herum bunt-bespitzte Seiden-Baumwoll-Schlüppi-BH-Kombinationen - kam ich nicht umhin ein Mädchen zu belauschen, das gerade lauthals seiner Freundin die Sorgen des Tages unterbreitete.
“Immer machen die so fette Polster in die BHs! Es gibt nur noch Push-ups! Und was ist mit Frauen wie mir? Ich hab schon so riesen Dinger. Wenn ich sowas noch trage, habe ich Monster-Oschis! Ey! Aber daran denken die ja nicht…!”
Wer auch immer “die” sind. “Die” - die kleinen bösen Körbchengnome, mit Wattebausch und Nadel bestückt, die sich heimlich nachts in Dessousläden schleichen und dicke Knubbel in die BHs nähen. Aus Rache für großzügig bestückte Damen, auf dass sie noch mehr leiden müssen, und als Forderung an die weniger Propperen, auf dass sie gefälligst auch mal ein dickes Dekolleté zeigen.
‘Naja, man kann sich auch was einbilden’, dachte ich, während ich mich nach dem zeternden Mädchen umdrehte und sie heimlich von ihrer ziemlich schlanken Rückseite mustere. Da ich der Sache aber genau auf den Grund gehen wollte (man ist ja neugierig und der gebrüllte Monolog hat mich ja quasi dazu gezwungen!), tänzelte ich unauffällig um die beiden Girlies herum, um die eine mit den Möchtegernoschis von vorn zu sehen. Mit vor Anstrengung verzerrtem Gesicht schielte ich also versteckt zwischen Omahöschen und gestreiften Schlafanzugpanties um ein Regal und erhaschte einen Blick auf Mama Oschis Vorderseite.
…
Okay.
Sie hatte recht.
Diese fiesen, fiesen Körbchengnome!!!
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14. Mai 2008 by Anj
7 Läden durchforstet
25 Klamotten anprobiert
25 Klamotten zurück gelegt
die 26. Klamotte unnötigerweise gekauft
jetzt hab ich ein T-Shirt zum drin schlafen
und vermisse noch immer das, was ich brauche
… jedes Mal, ey…
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9. Mai 2008 by Anj
Freitag abend (arbeitend) vorm Computer…
… Ist wie Montag morgen (seufzend) in der Uni.
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8. Mai 2008 by Anj
Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann in anderen Erdteilen einen Wirbelsturm verursachen… wissen wir spätestens seit “Jurassic Park” oder “Butterfly Effect”. Aber wer wusste schon, dass diese Theorie auch auf menschliche Gedanken anwendbar ist?
Kleines Beispiel:
Dana: Juhu, heute keine Vorlesungen mehr und die Arbeit fällt auch aus! Ich habe den ganzen Abend frei!!! Was machst du so?
Anne: Oh, das ist ja schön für dich! Ich mach eigentlich nichts. Bin gerade vom einkaufen zurück und jetzt - mal sehen… (Was wollte sie mir eben sagen? Dass sie Zeit hat - das ist klar. Aber wollte sie damit andeuten, dass sie Zeit für MICH hat??? Ja, ich glaube schon. Sonst hätte sie das nicht so betont. Und sie wollte vorsichtig nachfragen, was ich denn noch so mache, um vorher herauszufinden, ob ich Zeit für sie hätte. Damit sie im Notfall nicht zurückgewiesen wird. Aber nun weiß sie, dass ich auch noch nichts vorhabe und wird mich sicherlich gleich fragen, ob wir etwas zusammen unternehmen wollen. Dabei haben wir uns die letzten beiden Tage schon getroffen. Ich freue mich ja so! Das wird so schön!!! Was zieh ich an? Wo gehen wir hin? Worüber werden wir reden? Juhu! Kein langweiliger Fernsehabend. Ich geh aus!!! Ich hab sie ja so gen…)
Dana: Na, ich hoffe, du hast ein paar schöne Stücke beim Shoppen gefunden. Ich werd jetzt zu Linda und Thomas gehen und mit ihnen ein Weinchen köpfen und Pizza backen. Na dann hab noch einen schönen Abend!
Anne: (…oh!…)
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6. Mai 2008 by Anj
Dieses niedliche Stöckelchen habe ich bei Abraxandria gefunden und mitgehen lassen ^^:
(Die vierte Frage habe ich selbst hinzugefügt.)
In welchen Städten bin ich schon gewesen?
Deutschland: Berlin, Hamburg, Rostock, Schwerin, Ludwigslust, Osnabrück, Paderborn, Westerland, Dresden, Stuttgart, Potsdam, Erfurt, Hannover…
Nicht-Deutschland: London, Amsterdam, Rom, Palma de Mallorca, Prag
Welche Stadt (nicht die, in der du wohnst!) gefällt dir am besten?
London
Welches ist dein Reisemittel für die Städte zu erreichen?
Zug oder Flieger
Welche Stadt hat dir bisher am wenigsten gefallen?
Prag
Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?
Vancouver!!!
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6. Mai 2008 by Anj
Wenn ein abwechselnd schnurrendes und fauchendes Miezekaterchen vor einem rumhampelt und man eine Kamera in Greifweite hat, kann man sich eben kaum zurückhalten: Da wird das Haustier zum Privatmodel umfunktioniert und hunderte von Bildern verknipst, um einen Bruchteil davon als “brauchbar” einstufen zu können. Hier weitere Ergebnisse meines stundenlangen Micki-Belästigens. (P.S.: Ich danke Mickis Mama Tina für die Bereitstellung ihres Schnurrbartträgers ^^)



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5. Mai 2008 by Anj
… aus dem Bett gequält; in die neuen Pumps geschlüpft; falsch gelächelt im Uniseminar; Sonnenstrahlen eingeatmet; ge-Mensa-mittagt; zwei Engel umarmt; frisch geladenes Handygeld abgesimst; mit dem Herzen im Ausland gewesen; mit dem Kopf im Berufsleben; gelacht im Spanischkurs (diesmal ehrlich); in die S-Bahn gequetscht; in die U-Bahn gematscht; nach Hause gestöckelt; Kaffee …
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2. Mai 2008 by Anj

Vorgestern, am 30. Mai, mogelten Ani und ich uns todesmutig an den grün Unifomierten vorbei, die sich in unserem Bezirk zu einem Massentreffen versammelt zu haben schienen, um im Soylent-Café Packpapier auf die Tische zu kleben, Sessel zu verschieben und “name tags” zu basteln. Und dann zu warten. Auf die anderen Teilnehmer am BlogPiepel-Treffen.
Die Stunden vergingen, und zwischen Bionade und Weißwein, Kickertisch und Vorstellungsrunde, fröhlichem Sternzeichenraten und “was machst du, wenn du nicht bloggst?” lernten sich viele Berliner BloggerInnen auch mal live kennen. Aus der exotischen Orchidee wurde ein leuchtend gelbes Stiefmütterchen - die gebannte Aufregung und Vorfreude wich einem vertrautem, freundlichem und fröhlichem Abend voller abwechslungsreicher Gesichter und Geschichten.
Danke, Ani, für diese Idee!
Und… gern wieder!

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30. April 2008 by Anj

Ganz blumig, quirlig und bunt entfaltet sich meine Vorfreude auf das heutige BlogPiepel-Treffen in Berlin Friedrichshain. Die von Ani kreierte und in ihrem knallrosa Tagebuch weiter ausgeführte Idee lässt mich heute auf viele unbekannte, aber gleichgesinnte Schreiberlinge treffen. Ich bin gespannt und hoffe, dass wir uns alle so gut verstehen, dass aus dem exotischen Blümelein bald ein vertrautes Stiefmütterchen werden kann.
Bis heute Abend!
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29. April 2008 by Anj
So, lieber Halsschmerz, jetzt geht’s dir aber an die Gurgel!!!

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