Ja, heute war es soweit: Ich hatte seit langem mal wieder einen fast normalen Unitag. Und der war ganz schön hart.
Zunächst einmal bin ich verdammt verwöhnt und habe mich heute morgen um 8 mit sehr viel Mühe aus dem Bett gequält, nur um danach dreimal wieder unter die Decke zu kriechen und mir noch ein bisschen Zeit zu geben.
Dann der erste Kurs um 10. Ganz nett, aber verdammt sinnlos. Warum muss ich den machen?
Zwischen 12 und 14 Uhr wurde es nett; ich konnte im Innenhof der Uni in der Sonne hocken, brutzeln und nebenbei ein bisschen Spanisch lernen. Das war schön und ich wurde sogar ein bisschen duselig im Kopf von der UV-Strahlung, die ich schon so lange vermisse.
Ab 14 Uhr wurde es wieder anstrengend. Ich musste wieder so tun, als ob ich gut in Spanisch wäre und alles verstehen könnte und das, nachdem ich immerhin schon 4 Stunden Uni gehabt hatte! Das ist nicht leicht.
Nun bin ich total ausgelaugt, möchte schlafen und darüber jammern, dass ich ein bisschen Halsschmerzen habe. Es gab mal eine Anj, die zweimal die Woche 8 Stunden am Stück Uni hatte, die Tage dazwischen nur ein bisschen weniger, und nicht gleich am ersten Tag rumgejammert hat. Naja. Man entwickelt sich eben laufend weiter…
21. April 2008 um 5:50 |
Früh aufstehen ist echt übel! Bin sehr schlecht darin!

Ist einfach nicht mein Ding!
Wünsche Dir eine gute Uni-Woche!
Irgendwann gewöhnt man sich wieder dran!
Werd uns nur nicht krank! Bei mir sind Halsschmerzen immer das erste Anzeichen…
Lass es Dir gut gehn!
Lieben Gruß, Abraxandria
21. April 2008 um 6:48 |
Also ich muss zweimal die Woche um 6:45h aufstehen.
21. April 2008 um 11:08 |
Je höher die Semesterzahl desto niedriger die Semesterwochenstunden. Ein komisches Phänomen, aber ich fand es irgendwie passend.
22. April 2008 um 11:21 |
Das ist das Alter meine Liebe, mit dem Alter wird alles etwas schwerer *lach*
22. April 2008 um 2:07 |
Dem kann ich bis jetzt nicht zustimmen Puppe. Bei mir ist es andersrum.
22. April 2008 um 2:50 |
@F: Ich hoffe, das wird noch. Es wird zwar stressiger deso mehr sich das Studium dem Ende zuneigt, aber breitet sich der Stress eher auf dem heimischen Schreibtisch oder in der Bibliothekskammer aus, statt im Seminarraum.
22. April 2008 um 3:42 |
besser man entwickelt sich laufend weiter als kriechend…
22. April 2008 um 5:13 |
@ F: ich steh um 5.35 Uhr auf. Gewonnen!!!
22. April 2008 um 6:12 |
Lass uns zusammen jammern, denn ich muss jetzt auch wieder eine Stunde früher jeden Tag aufstehen. :T Immerhin komme ich dann mit meinem Buch voran, was ich in der Bahn lesen kann… wenn ich nicht gerade einschlafe.
22. April 2008 um 6:32 |
Wer jammert denn da? Ich muss jeden Samstag um 6 Uhr aufstehen, um pünktlich beim Klausurenkurs zu sein. Wer kann das überbieten?
23. April 2008 um 3:42 |
Abraxandria: dankeschön!!! Das mach ich
F: Dafür geh ich kaum mehr als einmal die Woche vor Mitternacht ins Bett…
Puppe: Ja, dieses Phänomen gibt es bei mir auch, ich hab zwar kaum noch Pflichtstunden in der Uni, verbringe aber dafür viel Zeit mit Bücherwälzen, in Bibliotheken und vorm heimischen Lappi. Heute hab ich erst mal 25€ für eine Mitgliedschaft in der Staatsbibliothek bezahlt…
Mao: Kriechen wär aber auch mal was neues…
Tina: Herzlichen Glückwunsch, du Irre!
Kassio: Oh, arme Kassio, so eine Umstellung ist blöd. Ich verwöhntes Gör kann da nur mitfühlen.
Stefan: Ganz ehrlich, ich finde, du hast wirklich gewonnen!!! Samstag ist nun mal Samstag und da ist es verdammt schlimm, so früh raus zu müssen. Läufst du dann immer durch menschenleere Straßen und fühlst dich ganz einsam?
23. April 2008 um 3:50 |
Ja, ich bin der einzige an der Haltestelle, der dann auch alleine im viel zu großen Bus sitzt, nur um dann um kurz vor 8 durch eine noch fast menschenleere Uni zu wandeln