Archive for the ‘Impressions’ Category

China Impressions II

19. Januar 2011

Was krabbelt denn da?

 

Ein Tausendbussler!

China Impressions I

16. Januar 2011

Jetzt endlich, nach so vielen Monaten in China, möchte ich anfangen, meine kleine Sammlung zu präsentieren. Kuriositäten, Merkwürdigkeiten, Lachhaftes – alles, das Kopfschütteln, Grinsen, „Nee, oder?“ auslöst und in einem Bild gesagt werden kann. Los geht’s mit diesem hier… geschossen in einem öffentlichen Bus in Qingdao.

Ic frage jetzt nicht, wem der Fehler (wahlweise darf hier auch Plural angewendet werden) auffällt…

So ist das jetzt

19. Oktober 2010

Aus dem Badmülleimer riecht es nach warmfeuchten Grünteeblättern; die mit Hand gewaschene Kapuzenjacke mit Pandabärcomicapplikationen dröppelt rhythmisch auf den Fliesenboden, der meine imaginäre Duschwanne ist. Durch das geöffnete Doppelfenster ertönen Baulärm, Motorengeräusche und das Miauen herumtigernde Straßenkätzchen. In einer gelben Plasteschale auf dem Fernseher mit den 5 Kanälen liegen drei wie puterpinke Handgranaten aussehende Drachenfrüchte, die sich neidvoll von dem dahinschrumpelnden Mini-Salatgürkchen betrachten lassen. Am Bettfußende hängt eine gemopste Deutschlandkarte mit den Städtenamen auf chinesisch – am Bettkopfende reihen sich die mitgebrachten Fotos aus glücklichen Berlin- und Londontagen. Im Schrank auf dem riesigen Koffer stapeln sich die Mini-Mitbringsel für daheimgebliebene Lieblingsmenschen und die Handtücher auf der Wäscheleine über dem unberührten, zweiten Bett trocknen einfach nicht.

Einmal Skandinavien und zurück

26. Januar 2010

Aufgefallen, gelernt und gemerkt beim Kurztrip zur ehemaligen Nachbarin vom Zimmer gegenüber, jetzt Nachbarin vom Land gegenüber:

  • Die Dänische Bahn hat genauso oft Verspätung wie die Deutsche: immer.
  • Was tun, wenn man nichts von der dänischen Zugansage versteht, diese nicht auf englisch übersetzt wird, plötzlich alle Mitreisenden fluchtartig den Zug verlassen und der Schaffner dich ignoriert? Darauf vertrauen, dass einer Skandinavierin dein verwirrtes Gesicht auffällt.
  • Aldiware gibts nicht nur bei Aldi, sondern auch beim Gemüselädchen in einer südschwedischen Kleinstadt. Ist schon wieder Duplo-Zartbitter-Saison? Dort schon.
  • In Lund ist alles teuer außer naturfarbene, blau beschmetterlingte Stoffbeutel.
  • Es braucht 10 Jahre in einem englischsprachigen Land, damit man nicht mehr raushört, dass dies nicht deine Muttersprache ist.
  • Eine Formigran ist besser als vier Aspirin. Trotz Müdigkeit.
  • Das Red Thai Chicken Curry beim Thailänder Futterstand am Kopenhagener Flughafen ist als erstes alle. Das Leitungswasser dort schmeckt seltsam.
  • Empfehlenswert: Schwedische Schokoklopsbällchen, die an Rumkugeln erinnern, aber außen mit Hagelzucker bestreut und innen schön matschig sind.

Ein zweites Mal Skandinavien und zurück? Auf jeden Fall.

Sitzgewohnheiten, die verbinden

29. September 2009

Was mich vor etwa einem Jahr in London so beeindruckte, waren nicht nur die vielen Donutsorten, die es dort zu erwerben gab, oder das komische Pustedings hinter der Rückenlehne eines U-Bahnsitzes, was einem die Haare zu Berge stehe ließ, sondern auch dieser Hund, der sich in einer bestimmten Poste wohl am besten fühlte. Zur Erinnerung ist der kleine Faulpelz hier nochmal zu sehen:

hund

Nun, so viele Monate später, musste ich feststellen, dass besagter Hund Sitzseelenverwandten hat. Zwar gehört dieses im Hanburger Tierpark beheimatetes Exemplar nicht der gleichen Gattung an, aber in ihren Herzen sind sich so verschieden scheinende Wesen doch bekanntlich ganz gleich. Oder äh… in ihren Sitzgewohnheiten.

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Niedersachsen-Impressions (1)

21. Juli 2009

Manche Züge haben seltsame Ziele…


Hagen

Zurück

23. Februar 2009

fern

Tschüß,
Internetcafé mit dröhnenden Leertasten,
voller Kühlschrank und Samtschnurrpfötchen,
Laden mit sauren Gummibändern,
Rutscheboden und Teil von mir.

Hallo,
Zuhause.

🙂

Dreamride

18. Januar 2009

Von Ani habe ich mir ein ganz tolles Stöckchen geschnappt: Nimm dir die Titel deiner Bücher zur Brust und bastel daraus ein Gedicht!

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traumgestein.

Traumreisende

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A Room with a view

Vergessene Welt

Jagd ins Ungewisse

Operation Amazonas

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Einer flog über das Kuckucksnest

The Unfinished Nation

Der Zirkus der Abenteuer

Mission Arktis

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Borderlands

Das Mädchen aus dem Meer

Sommer in Kanada

Little House in the Big Woods

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Die Welt in meinen Händen

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(die AutorInnen: Marlo Morgan, E. M. Forster, Michael Crichton, Wolfgang Hohlbein, James Rollins, Ken Kesey, Alan Brinkley, Enid Blyton, Gloria Anzaldúa, P. Hepworth, Anja Strilek,  Laura Ingalls Wilder, Peter Hepp)

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Ich schmeiße dieses Stöckchen an Kassio und F … *wuuuusch* …

Ostsee – Ein Meer von Grammatikfehlers (2)

30. Oktober 2008

Also bestimmte Worte sind auch einfach schwer zu schreiben. Da weiß man nicht so richtig, welches Zeichen man nehmen soll (Hauptsache einen Strich – und ein Strich ist ein Strich, wieso da Unterschiede machen?) und wohin man das dann anschließend packt (rechts oder links vom Wort, auf den Buchstaben oder vielleicht sogar drunter?). Wenn man sich aber nicht entscheiden kann, macht man einfach folgendes:

Es handelt sich hierbei übrigens immer um dieselbe kulinarische Einrichtung. Wer errät, welche der Schreibweisen die richtige ist, bekommt ein Schulterklopfen. 🙂

3) Irland ist…

28. Oktober 2008

… berechenbar.

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